Auto einwintern und sicher abstellen
Cabrio, Oldtimer oder das Zweitauto, das im Winter ohnehin steht: Draußen kostet die Saison Lack, Dichtungen und Batterie. Drinnen kostet sie einen überschaubaren Monatsbetrag.
Salz, Frost und Feuchtigkeit sind teurer als jede Garagenmiete. Ein Fahrzeug, das den Winter unter freiem Himmel verbringt, altert sichtbar schneller – vor allem an Bremsen, Dichtungen und Unterboden.
Eine abschließbare Garage schützt zusätzlich vor Hagel, Marderbiss und neugierigen Blicken. Ein Tiefgaragenplatz ist die günstigere Variante: trocken und frostfrei, aber ohne eigene abschließbare Box.
Vor dem Einwintern gehören ein paar Handgriffe erledigt, sonst steht im Frühjahr ein Auto da, das nicht anspringt. Die wichtigsten stehen unten.
Worauf du achten solltest
- Vollgetankt einwintern – ein leerer Tank schwitzt und rostet von innen.
- Reifendruck um etwa 0,5 bar erhöhen, damit keine Standplatten entstehen.
- Batterie abklemmen oder ein Erhaltungsladegerät anschließen.
- Vorher waschen: Salz und Vogeldreck fressen sich über Monate in den Lack.
- Handbremse nicht anziehen – sie kann festrosten. Lieber Gang einlegen und Keile verwenden.
- Abdeckplane nur atmungsaktiv verwenden, niemals blanke Plastikfolie.
Häufige Fragen
- Garage oder Tiefgaragenplatz?
- Eine Garage ist abschließbar und bietet Platz zum Arbeiten und Lagern. Ein Tiefgaragenplatz ist günstiger, trocken und frostfrei, aber offen. Für ein Winterauto reicht der Tiefgaragenplatz meist völlig.
- Darf ich in der Garage am Auto arbeiten?
- Kleinigkeiten wie Batterie anklemmen ja. Ölwechsel, Lackierarbeiten oder Schweißen sind aus Brandschutz- und Umweltgründen nicht erlaubt.
- Wie kommt das Auto im Frühjahr wieder raus?
- Du hast eigenen Zugang im Rahmen der Zugangszeiten – kein Termin, keine Anmeldung nötig.