Reifen einlagern
Zweimal im Jahr das gleiche Thema: Wohin mit den vier Rädern, die gerade nicht am Auto sind? Die Reifeneinlagerung beim Händler kostet in Österreich schnell 60 bis 120 Euro pro Saison.
Reifen brauchen wenig Platz, aber die richtigen Bedingungen. Sie mögen es trocken, dunkel, kühl und frei von Ozon – also weg von laufenden Elektromotoren und direkter Sonne. Ein Lagerabteil erfüllt das besser als der Balkon oder die Garageneinfahrt.
Ein Satz Kompletträder braucht knapp einen Quadratmeter. Wenn du ohnehin Gartenmöbel, Fahrräder oder Saisonsachen einlagerst, gehen die Reifen praktisch nebenbei mit – und du sparst dir die jährliche Gebühr beim Händler.
Wichtig ist die Lagerposition: Kompletträder mit Felge liegend stapeln oder hängen, Reifen ohne Felge stehend und alle vier Wochen einmal weiterdrehen. Vorher Luftdruck um etwa 0,5 bar erhöhen.
Worauf du achten solltest
- Vor dem Einlagern waschen und Steinchen aus dem Profil holen – Salz und Dreck greifen den Gummi an.
- Position markieren (VL, VR, HL, HR), dann kannst du beim Wechsel korrekt tauschen.
- Kompletträder liegend stapeln, Reifen ohne Felge stehend lagern.
- Luftdruck um etwa 0,5 bar erhöhen.
- Nicht in luftdichte Plastiksäcke packen – darunter sammelt sich Feuchtigkeit.
- DOT-Nummer prüfen: Reifen über sechs Jahre gehören kritisch angeschaut, egal wie gut das Profil aussieht.
Häufige Fragen
- Wie viel Platz brauchen vier Räder?
- Knapp 1 m², wenn sie gestapelt werden. Mit etwas Bewegungsraum drumherum plane 1,5 m² ein.
- Lohnt sich das gegenüber dem Händler?
- Wenn du nur Reifen lagerst, ist der Händler oft bequemer. Sobald noch anderes dazukommt – Gartenmöbel, Fahrräder, Saisonsachen – rechnet sich das eigene Abteil schnell.
- Kann ich die Räder auch dort wechseln?
- Reparaturen und Arbeiten am Fahrzeug sind auf dem Gelände nicht gestattet. Abholen und mitnehmen selbstverständlich schon.